Teststrecke für autonomes Fahren erfolgreich angelaufen

 

 

Im Frühjahr 2018 wurde sie feierlich eröffnet – inzwischen hat sich das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg (TAF BW) für Industrieunternehmen als Reallabor für automatisiertes Fahren im alltäglichen Straßenverkehr etabliert. Nach 14-monatiger Erprobung sind Vertreter aus Politik und Wirtschaft am 3. Juli 2019 auf der Teststrecke in Karlsruhe zu einer Informationsveranstaltung zusammengekommen. Mit dabei war auch der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann. Ziel des Testfeldes ist es, fahrerlosen Verkehr unter realen Bedingungen zu erproben. Das innBW-Institut FZI Forschungszentrum für Informatik hat dabei die Federführung bei der Konzeption, der Planung und dem Ausbau des Testfelds inne.

Hermann betonte die Chancen autonomen Fahrens für die Zukunft der Mobilität und lud zum Testen auf der eingerichteten Strecke ein. Zudem informierte er sich über aktuelle Forschungsvorhaben, die sich unter anderem mit der besseren Erkennbarkeit von Fußgängern auf Straßen oder intelligenten Parkhäusern befassen.

„Autonomes Fahren kann und sollte ein wesentlicher Baustein für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft werden“ erklärte der Minister. „Insbesondere im Öffentlichen Personennahverkehr wollen wir seine Vorteile nutzen. Wir versprechen uns Pkw-Fahrten reduzieren zu können, wenn mehrfachbesetzte, autonom fahrende Busse zum Einsatz kommen. Auch könnte der ländliche Raum besser an die Zentren angeschlossen werden. Wichtige Impulse könnten auch auf die Verkehrssicherheit ausgehen, die vor allem im Individualverkehr und hier bereits durch eine Teilautomatisation verbessert werden kann. Ich freue mich daher sehr, die Fortschritte auf dem vom Land geförderten Testfeld zu erleben und stelle fest, dass die Technologie ihren Reiz hat. Ich bin zuversichtlich, dass die Akzeptanz in der Bevölkerung zunehmen wird.“ 

Über das FZI

Das FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie ist eine gemeinnützige Einrichtung für Informatik-Anwendungsforschung und Technologietransfer. Es bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie in Unternehmen und öffentliche Einrichtungen und qualifiziert junge Menschen für eine akademische und wirtschaftliche Karriere oder den Sprung in die Selbstständigkeit. Geführt von Professoren verschiedener Fakultäten entwickeln die Forschungsgruppen am FZI interdisziplinär für ihre Auftraggeber Konzepte, Software-, Hardware- und Systemlösungen und setzen die gefundenen Lösungen prototypisch um.

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