Neues Innovationslabor eingeweiht

Forschen, entwickeln und messen – das sind seit über 100 Jahren die Schwerpunkte des Forschungsinstituts Edelmetalle + Metallchemie (fem). Damit das innBW-Institut auch in Zukunft gut aufgestellt ist, hat es nun ein neues Innovationslabor eröffnet. Zur Feier kamen rund 200 Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Forschung nach Schwäbisch Gmünd. Auf 4.500 Quadratmetern Fläche bietet der Neubau Platz für moderne Büros und Laboratorien sowie einen Konferenzsaal. Der Eingangsbereich ist offen und großzügig gestaltet, um Bürgerinnen und Bürger sowie Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner gebührend zu empfangen. Im Rahmen der „Strategie 2027“ formulierte der damalige Institutsleiter Dr. Andreas Zielonka die Bedarfe des fems für die Zukunft. Ein Teil davon war die räumliche Erweiterung des Instituts, die nun schon abgeschlossen werden konnte.

Ministerialdirektor Michael Kleiner hob in seinem Grußwort die Bedeutung des fem als technologischer Impulsgeber für die Zukunft Baden-Württembergs hervor. Sinn, Zweck und Verpflichtung des fem sei die Unterstützung der Wirtschaft, die mit den neu geschaffenen Möglichkeiten noch einmal erweitert und intensiviert würden. Für die Stadt Schwäbisch Gmünd, so Oberbürgermeister Richard Arnold, sei es ein besonderes Glück, dass sie ihren Teil zum Gelingen des Projekts habe beitragen können. Mit dem Bau des Elektrolyseurs im Gewerbepark Gügling und der Wasserstoffforschung am fem sei die Stadt auf dem richtigen Weg in eine neue Energieepoche. Landrat Dr. Joachim Bläse plädierte dafür, trotz aller offenen Fragen und Unwägbarkeiten ein positives Zukunftsbild zu entwerfen, zu dem die Forschung und das fem einen wichtigen Teil beitrage. Er sei beeindruckt von der Zielstrebigkeit des fem und der Meisterleistung, die der Neubau darstelle.

Institutsleiter Prof. Dr. Holger Kaßner unterstrich in seiner Rede die Forderung von Dr. Joachim Bläse nach einer motivierenden Zukunftsvision und warnte davor, der Forschung in schwierigen Zeiten die Lebensgrundlage zu entziehen: "Wer an der Forschung spart, spart an der Zukunft des Landes!". Forschung, Entwicklung und der daraus resultierende Wissens- und Technologietransfer in kleine und mittlere Unternehmen, Industrie, Bildung und Gesellschaft sei für moderne Zivilisationen unverzichtbar.

Über das fem

Das unabhängige Forschungsinstitut fem entwickelt und optimiert Werkstoffe, Schichtsysteme und Prozesse im Auftrag der Wirtschaft und für die anwendungsorientierte Grundlagenforschung im Rahmen öffentlich geförderter Projekte. Hinzu kommen Dienstleistungen, Gutachten und Beratung in der Messtechnik, von der unabhängigen Schadensanalyse bis zur prozessbegleitenden Betreuung. Das Institut wurde im Jahr 1922 von der Industrie, dem Land Württemberg und der Stadt Schwäbisch Gmünd gegründet. 2022 feierte es sein 100-jähriges Jubiläum.

www.fem-online.de

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Prof. Dr. Holger Kaßner
Katharinenstr. 13–17
73525 Schwäbisch Gmünd
Tel.: 07171 1006-0
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