Europäisches Förderprogramm für regionale Digitalisierungszentren geplant

Bei der digitalen Transformation stehen vor allem kleine und mittelständische Unternehmen noch am Anfang. Mit Beratungs- und Technologieangeboten greifen ihnen Experten in regionalen Digitalisierungszentren unter die Arme. Für diese Digitalisierungszentren plant die Europäische Kommission in diesem Jahr ein neues Förderprogramm. Ziel ist, ein Netzwerk von Europäischen Digital Innovation Hubs (EDIH) zu entwickeln, das zu gleichen Teilen aus europäischen und nationalen Mitteln finanziert wird. Die Vorauswahl für die neue Förderung ist bereits abgeschlossen. Mit dabei ist auch der vom innBW-Institut Hahn-Schickard koordinierte EDIH Südwest. Ab Sommer 2021 soll die Förderung bis zu sieben Jahre lang laufen. Mit den Mitteln will der EDIH Südwest mehr als 100 Einzelmaßnahmen in Baden-Württemberg verwirklichen.

Das Partnernetzwerk des „EDIH Südwest“ umfasst 24 erfahrene und kompetente Akteure, darunter das innBW-Institut NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut. Die Mehrheit der Akteure ist bereits erfolgreich in den regionalen DIHs „Digital Mountains“ und „DigiHub Südbaden“ aktiv, die seit 2019 vom Land Baden-Württemberg gefördert werden. Beide Netzwerke bieten ein Basisangebot an Dienstleistungen in den Bereichen Beratung, Fortbildung und Technologietransfer, das durch den neuen „EDIH Südwest“ bedarfsgerecht erweitert und verstetigt werden soll. Zusätzlich sollen die Aktivitäten auf europäische Kooperationen hin ausgerichtet und besonders zu den Nachbarländern Frankreich, Schweiz, Liechtenstein und Österreich intensiviert werden. Mit der Auswahl für die neue Förderung gehört der EDIH Südwest nun zur Europa-Liga der Experten für Digitalisierungsprozesse. 

Die vollständige PM finden Sie hier.

Über Hahn-Schickard:

Hahn-Schickard entwickelt für die Wirtschaft innovative Produkte und Technologien in den Zukunftsfeldern Mobilität, Umwelt und Ressourcen, Gesundheit und Pflege sowie Information und Kommunikation. Neben Kompetenzen in Engineering und Herstellungsprozessen ist der Forschungs- und Entwicklungsdienstleister Spezialist für innovative Mikrofluidiksysteme sowie für Analyse- und Extraktionsverfahren im Bereich Nukleinsäureanalytik, Immunoassays und klinische Chemie. Die Kunden kommen aus der Industrie, vor allem kleine und mittelständische Unternehmen. 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten an den drei Standorten Stuttgart, Villingen-Schwenningen und Freiburg.

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Hahn-Schickard

Institut für Mikro- und Informationstechnik

Prof. Dr.-Ing. Alfons Dehé
Wilhelm-Schickard-Straße 10
78052 Villingen-Schwenningen
Tel.: 07721 943-0
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NMI

Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen

Prof. Dr. Katja Schenke-Layland
Markwiesenstraße 55
72770 Reutlingen
Tel.: 07121 51530-0
info@nmi.de
www.nmi.de

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