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DITF
Institut für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf
Prof. Dr.-Ing. Götz T. Gresser
Körschtalstraße 26
73770 Denkendorf

Tel. 0711 / 9340216
goetz.gresser@ditf.de
www.ditf.de
NMI
Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen
Prof. Dr. Hugo Hämmerle
Markwiesenstraße 55
72770 Reutlingen

Tel. 07121 / 51530-0
haemmerle@nmi.de
www.nmi.de

Nervenleitschiene

Zur Therapie von Nervendefekten, die häufig als Folge von Unfällen auftreten, hat das ITV Denkendorf in Zusammenarbeit mit dem NMI in Reutlingen und der Berufsgenossenschaftlichen Klinik in Tübingen eine Nervenleitschiene entwickelt.

Die Medizin ist heute in der Lage, Glieder, die z. B. bei einem Arbeitsunfall abgetrennt wurden, wieder anzubringen. Knochen und Blutgefäße lassen sich gut verbinden und wachsen zusammen. Nerven, die neu auswachsen müssen, erreichen ihr Zielorgan aber häufig nicht.

Hier versprechen Nervenleitschienen Abhilfe, die über die Enden der durchtrennten Nerven geschoben werden. Die bekannten Nervenleitschienen haben eine Reihe von Nachteilen: sie sind zu steif und setzen, soweit sie resorbierbar sind, Abbauprodukte frei, die zu starken Entzündungen führen.

In Zusammenarbeit mit dem NMI in Reutlingen und der BG-Klinik in Tübingen hat das ITV eine neuartige Nervenleitschiene entwickelt. Der Schlauch besteht aus einer mikroporösen Kapillarmembran, die beim Abbau so biokompatibel ist, dass es zu keiner Entzündung kommt. In der Leitschiene führen strukturierte Fasern die auswachsenden Nerven zu ihren Zielorganen.

Profilierte Faser für das orientierte Auswachsen der Nervenfaser / Nervenleitschiene