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01.08.2018

Digitalisierungslauf für die Wissenschaft

Beim Sport- und Informationsevent "Digitalisierung: Läuft!" starten auch Läufer der innBW-Institute NMI und DTIF. Foto: NMI

Beim Sport- und Informationsevent "Digitalisierung: Läuft!" starten auch Läufer der innBW-Institute NMI und DTIF. Foto: NMI

Am 27. Juli 2018 ist der Startschuss für die erste Etappe des Langstreckenlaufs „Digitalisierung: Läuft!“ gefallen. Das Sportevent wurde im Rahmen der Digitalisierungsstrategie der Landesregierung vom Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg ins Leben gerufen und soll den Wissensaustausch rund um das Thema Digitalisierung fördern. Die erste Etappe führte vom Fraunhofer IAO in Stuttgart über das Hochleistungsrechenzentrum in Stuttgart-Vaihingen und das DITF Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung in Denkendorf zum NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen in Reutlingen. Im Rahmen des Events stellten die innBW-Institute DITF und NMI die Entwicklung intelligenter T-Shirts zur Messung von Vitalwerten in der Telemedizin und die Erleichterung personalisierter Behandlungsmethoden im Kampf gegen schwere Erkrankungen durch Digitalisierung vor. Teilnehmer des Informationslaufs sind Vertreter aus verschiedenen Technologieclustern, Unternehmen, Kommunen und digitalen Start-ups. Auch der Innenminister und stellvertretende Ministerpräsident Baden-Württembergs, Thomas Strobel, war unter den Läufern. Der Digitalisierungslauf endet in Straßburg.

Zu Beginn des Digitalisierungslaufs stand die „Medizin im digitalen Zeitalter“ im Fokus. Einige Läufer trugen dabei sensorische T-Shirts, die das DITF entwickelt. Sie messen und überwachen Vitalparameter im Körper und geben in der digitalen Auswertung Auskunft über medizinische Werte des Läufers. Im Notfall können sie auch Hilfe alarmieren. „Das ist die nächste Generation funktionaler Bekleidung!“, sagte Minister Thomas Strobel.

Auch am Zielpunkt der ersten Etappe, dem NMI in Reutlingen, veranschaulichten die dortigen Forscher, wie Digitalisierung die Medizin voranbringen kann. Sie stellten das Projekt PRIMO vor, das Ansätze zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur, der softwarebasierten Automatisierung manueller Prozesse, Machine-Learning-Algorithmen und BigData-Management entwickelt, um effizientere Analysen relevanter Patientendaten zu erreichen. Ziel ist es, die Umsetzung personalisierter Therapieansätze in integrative und dynamische Behandlungskonzepte voranzutreiben und die Überwachung schwerer Krankheiten softwarebasiert zu automatisieren.  

Über das DITF

Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) sind das größte Textilforschungszentrum in Europa mit mehr als 300 wissenschaftlichen und technischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als einzige Textilforschungseinrichtung weltweit decken sie auf einer Fläche von über 25.000 Quadratmetern die gesamte Produktions- und Wertschöpfungskette von Textilien ab. Seit 1921 bearbeiten die DITF alle wichtigen textilen Themenfelder. Die DITF zählen zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen auf diesem Gebiet.

www.ditf.de

Über das NMI

Das NMI betreibt anwendungsorientierte Forschung an der Schnittstelle von Bio- und Materialwissenschaften. Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern erschließt neue Technologien für Unternehmen und öffentliche Forschungsförderer in den Geschäftsfeldern Pharma- und Biotechnologie, Oberflächen- und Werkstofftechnologie sowie Biomedizintechnik. Das Institut mit Sitz in Reutlingen versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft: Es arbeitet eng mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen zusammen und bedient seit vielen Jahren ein großes Spektrum an mittelständischen und großen Unternehmen. Am NMI arbeiten rund 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gegründet wurde es 1985.

www.nmi.de