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17.04.2018

Führungswechsel beim NMI

Prof. Dr. Katja Schenke-Layland (Mitte) hat im Beisein von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (rechts) symbolisch den Führungsstab von Prof. Hugo Hämmerle (links) übernommen. Foto: Thomas Kiehl

Prof. Dr. Katja Schenke-Layland (Mitte) hat im Beisein von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (rechts) symbolisch den Führungsstab von Prof. Hugo Hämmerle (links) übernommen. Foto: Thomas Kiehl

Prof. Dr. Katja Schenke-Layland hat die Leitung des innBW-Instituts NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen übernommen. Die Professorin für Medizintechnik und Regenerative Medizin ist damit die erste Frau an der Spitze eines innBW-Instituts. Gefeiert wurde die neue Institutsleiterin im Rahmen eines Festakts am 13. April. Neben rund 200 Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft nahm auch die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut an den Feierlichkeiten teil. Schenke-Layland folgt auf Prof. Hugo Hämmerle, der seit 2008 das NMI leitete.

Zahlreiche Festredner zeichneten die Erfolgsgeschichte des Instituts von seinen Anfängen Mitte der 1980er Jahre bis hin zu seinem heutigen Stand als führendes Institut für Biomedizintechnik in Deutschland nach. Entscheidend vorangebracht habe Prof. Hugo Hämmerle das NMI, würdigte Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut das langjährige Engagement des scheidenden Institutsleiters. Als Sprecher der innBW wird Hämmerle noch bis Sommer 2019 zur Verfügung stehen.

Mit Prof. Dr. Katja Schenke-Layland tritt eine würdige Nachfolgerin die Führung des NMI an. Zuvor leitete die 41-Jährige Biologin gemeinsam mit Prof. Dr. Christian Oehr das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart. Seit 2011 hat Schenke-Layland außerdem eine Professur für Medizintechnik und Regenerative Medizin an der Eberhard Karls Universität Tübingen inne. Damit bündelt sie Leitungserfahrung mit Forschungsexpertise, die zu zahlreichen biomedizinischen Forschungsthemen des NMI passt. Gleichzeitig bringt sie neue Projekte mit ein, die das Leistungsspektrum des Instituts fruchtbar ergänzen werden, so Hoffmeister-Kraut. Auch die enge Verbindung zur Universität Tübingen soll mit der Neubesetzung zukünftig weiter gestärkt werden.

Über das NMI

Das NMI betreibt anwendungsorientierte Forschung an der Schnittstelle von Bio- und Materialwissenschaften. Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern erschließt neue Technologien für Unternehmen und öffentliche Forschungsförderer in den Geschäftsfeldern Pharma- und Biotechnologie, Oberflächen- und Werkstofftechnologie sowie Biomedizintechnik. Das Institut mit Sitz in Reutlingen versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft: Es arbeitet eng mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen zusammen und bedient seit vielen Jahren ein großes Spektrum an mittelständischen und großen Unternehmen. Am NMI arbeiten rund 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gegründet wurde es 1985.

www.nmi.de