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11.07.2017

Neues Institutsgebäude mit Solarfassade

Bei der Einweihung: ZSW-Vorstände Prof. Dr. Michael Powalla (l.) und Prof. Dr. Frithjof Staiß (4.v.l.) mit Oberbürgermeister Fritz Kuhn, Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut und Christian Mohrdieck, Leiter Antriebsentwicklung Brennstoffzellen System bei der Daimler AG (v.l.n.r.). Foto: ZSW / www.alexanderfischer.com

Bei der Einweihung: ZSW-Vorstände Prof. Dr. Michael Powalla (l.) und Prof. Dr. Frithjof Staiß (4.v.l.) mit Oberbürgermeister Fritz Kuhn, Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut und Christian Mohrdieck, Leiter Antriebsentwicklung Brennstoffzellen System bei der Daimler AG (v.l.n.r.). Foto: ZSW / www.alexanderfischer.com

Am 5. Juli 2017 hat das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) sein neues Institutsgebäude in Stuttgart eingeweiht. Die Wissenschaftler verfügen jetzt über eine leistungsfähigere Infrastruktur für die angewandte Energieforschung. In dem Gebäude auf dem Step-Areal im Stadtbezirk Vaihingen befinden sich unter anderem neue Analytikgeräte und Beschichtungsanlagen für die Photovoltaik sowie Apparate zur Entwicklung der Stromspeichertechnologie Power-to-Gas. Die reine Nutzfläche des Gebäudes beträgt 8.000 Quadratmeter, rund 30 Prozent mehr als zuvor. Von außen fällt der Neubau durch die elegante, mattschwarze Solarfassade auf.

Die Fassade besteht aus 357 Dünnschicht-Photovoltaikmodulen, ihre installierte Leistung liegt bei insgesamt 27 Kilowatt. Die Solarforscher haben die Module selbst entwickelt und halten derzeit den Weltrekord für den Zellwirkungsgrad. Darüber hinaus wurden unter dem Gebäude 32 Erdwärmesonden in den Boden getrieben – sie und die Solarmodule decken den Energiebedarf des Gebäudes zu einem großen Teil.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) sprach auf der Einweihung des Neubaus von einem „Meilenstein“ für die Energieforschung. „Mit dem ZSW verfügt Baden-Württemberg über ein national und international herausragendes Forschungsinstitut, das mit seinem interdisziplinären Forschungsansatz Antworten auf viele Fragestellungen der aktuellen Klima- und Energiedebatte liefert.“ Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) sagte: „Für das Institut und die Stadt Stuttgart ist heute ein Glückstag.“ Die Forschungen des ZSW würden Kommunen wie Stuttgart dabei helfen, die Energiewende umzusetzen.

Frithjof Staiß, der geschäftsführende ZSW-Vorstand, betonte: „Aus der Idee ist nun Wirklichkeit geworden. Jetzt arbeiten wir in einer Infrastruktur, die uns zusätzliche Perspektiven bietet. Sie erleichtert es uns, Schlüsseltechnologien für die Energiewende zu entwickeln und mit der Wirtschaft umzusetzen.“

Weitere Informationen unter: www.stuttgart.de

Über das ZSW

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) gehört zu den führenden Instituten für angewandte Forschung auf den Gebieten Photovoltaik, regenerative Kraftstoffe, Batterietechnik und Brennstoffzellen sowie Energiesystemanalyse. An den drei ZSW-Standorten Stuttgart, Ulm und Widderstall sind derzeit rund 230 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker beschäftigt. Hinzu kommen 90 wissenschaftliche und studentische Hilfskräfte.
Das ZSW ist Mitglied der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW), einem Zusammenschluss von 13 außeruniversitären, wirtschaftsnahen Forschungsinstituten.